Deutschkurs Sprachschule in Deutschland 
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Nach Deutschland der Sprache und des Bieres wegen

Erfahrungen während 9 Monaten Sprachaufenthalt in Bamberg / Deutschland

Atsushi (rechts) mit Alexandra bei der Zertifikatsübergabe in der Spraschule TREFFPUNKT am 18. Dezember 2009
Atsushi (rechts) mit der Schulleiterin Alexandra bei der Zertifikatsübergabe in der Sprachschule TREFFPUNKT nach 9 Monaten am 18. Dezember 2009

Atsushi aus Tokio kam Frühling 2009 als Sprachstudent nach Bamberg zum Deutschkurs.

Mittlerweile ist es Dezember geworden und Atsushi blickt auf ein 3/4 Jahr Deutschlandaufenthalt zurück.
Grund genug, um ihn nach seinen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen zu fragen.

 

1. Du bist jetzt schon mehr als ein dreiviertel Jahr in Bamberg und bei TREFFPUNKT. Konntest du schon Deutsch sprechen, als du in Bamberg ankamst?

Jein, ich hatte eigentlich an der Universität in Japan schon 3 Jahre Deutsch studiert, aber nicht gesprochen. Deshalb konnte ich mich auch nicht auf Deutsch unterhalten als ich am 10. März hier ankam und am 16. März meinen Kurs am Sprachinstitut TREFFPUNKT begann.

2. Kanntest du schon Deutschland oder ist das jetzt deine erste Deutschlandreise?

Ich habe Deutschland bereits vorletztes Jahr bereist, habe viel gesehen und war auch für 2 Tage in Bamberg. Mir hat diese Stadt sehr gut gefallen und ich liebe das Bamberger Bier Schlenkerla, ganz besonders das Rauchbier.

Dieses Mal habe ich mich gut vorbereitet und da ich in Japan in einer Samba-Gruppe mitspiele, habe ich mich schon von Japan aus eine Samba-Gruppe in Bamberg gegoogelt und gefragt, ob ich mitspielen kann. Die waren sehr freundlich und als ich in Bmberg ankam, habe ich mich der Gruppe gleich angeschlossen. (Übrigens: Auf dem Bild der Homepage von Ramba-Samba-Bamberg bin ich ganz links zu sehen.) Später bin ich dann noch einer weiteren Samba-Gruppe beigetreten, mit denen ich auch viele Fahrten in ganz Deutschland, nach Östereich, in die Schweiz und nach Tschechien gemacht habe.
So bin ich viel gereist, aber auch immer wieder schnell und gerne nach Bamberg zurückgekehrt.

3. Welche Erwartungen hattest du an den Deutschkurs in Bamberg?

Ein guter Freund war auch hier bei TREFFPUNKT zum Sprachkurs und hat mir schon viel erzählt. So decken sich meine Erwartungen mit dem was ich hier gefunden habe.

4. Was bereitet dir die größten Schwierigkeiten in Deutschland?
die Schule? das Wohnen? auf der Straße? Heimweh?

Ich denke für Japaner generell gibt es eine Schwierigkeit beim Umgang mit Deutschen und anderen Europäern: Deutsche sind im Gespräch viel direkter und sie sagen ihre Meinung spontan. Japaner dagegen sind zurückhaltender und auch wenn sie ein Nein denken, sagen sie es nicht direkt und lächeln. Damit wirken Deutsche und überhaupt Europäer oft aggressiv auf Japaner.  Als Japaner lernt man erst mit der Zeit damit richtig umzugehen.

Obwohl ich jetzt solange hier bin und mich auf die Mentalität eingestellt habe, gibt es immer noch Situationen mit denen ich schlecht umgehen kann. Zum Beispiel sagten einmal die Mitbewohner in meiner WG ich solle doch den Rest meiner Suppe nicht im Topf lassen, sondern in den Kühlschrank stellen, wenn ich so viel Suppe auf einmal kochen will. Andernfalls würde ich den Kochtopf für andere Mitbewohner blockieren.
Im ersten Moment war ich schockiert über diese Aussage. Aber am meisten war ich darüber überrascht, dass sie nichts erwiderten, als ich „Entschuldigung“ sagte. Nach einer Entschuldigung sagt man etwas in Japan, zum Beispiel „Kein Problem“ oder „Macht’s nichts“. Deswegen fragte ich mich danach, ob sie sich geärgert haben. Mir war es dann irgendwie peinlich.

5. Was ist ganz anders in Deutschland und mit den Deutschen als du erwartet hast?

Vor meiner ersten Reise hatte ich ein anderes Bild. Eigentlich wusste ich nur ein klein wenig zu ein paar Stichworten: Bier - Bratwurst - Weihnachtsmarkt - deutsche Geschichte. Eben was typisch ist für Deutschland.
Heute habe ich ein viel differenzierteres Bild von Deutschland und den Deutschen.

6. Was war deine Motivation für einen Langzeit-Deutschkurs?

Wenn man wenig Zeit hat, um sich intensiv mit einer Fremdsprache zu beschäftigen, macht man nur sehr langsam Fortschritte. Eigentlich hat mir die deutsche Sprache am Anfang gar nicht so gut gefallen, weil das mein Hauptfach an der Uni war und ich es deshalb immer lernen „musste“, aber Deutschland hat mich sehr interessiert. Mit dem Deutschlandbesuch jetzt wollte ich mich noch einmal motivieren, Deutsch richtig zu lernen.
Die ganze Grammatik hatte ich wohl schon in Japan gemacht, aber ich konnte einfach nicht reden.

Nach meiner Erfahrung ist es beim Sprachen lernen ganz wichtig bei jeder Gelegenheit zu sprechen, auch wenn es schwerfällt. Gerade am Anfang wenn das Hörverstehen auch noch viele Probleme macht. Japaner speziell sind da oft viel zu zurückhaltend die Sprache aktiv zu benutzen.

Bei TREFFPUNKT gab es den großen Vorteil, dass wir immer in kleinen Gruppen unterrichtet wurden. Da ist die Lernmotivation immer sehr hoch und es gibt sehr viel Aufmerksamkeit durch den Lehrer. Dazu gibt es viel Gelegenheit zu sprechen und zuzuhören.

Durch meine sich schnell verbessernde Fähigkeit auf Deutsch zu kommunizieren, habe ich auch die Denkweise der Deutschen viel besser kennen gelernt und so viele interessante Themen und Problem intensiv kennen gelernt.
Ein Problem ist und bleibt aber immerzu: genügend Wortschatz zu haben. So viele Wörter kommen da ständig hinzu, die man gerne wissen möchte. Und man muss viel und immer lernen, um sich präzise auszudrücken.

Auf Anregung von Alexandra, der Leiterin von TREFFPUNKT, habe ich im November die TestDaf-Prüfung probiert. Ich hatte noch einen speziellen TestDaF-Vorbereitungskurs mit 3 anderen Studenten besucht, intensiv in der Gruppe und im Einzelunterricht geübt und bestaaaanden! Das ist einfach SUPER und ein toller Abschluss nach dem langen Lernen.

7. Wie geht es weiter?

Ich werde jetzt zuerst nach Thailand reisen, um meine Freundin zu besuchen, die dort studiert. Deshalb muss ich Bamberg schon am 28. Dezember verlassen.

Dann gehe ich nach Japan zurück, um mein Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität in Tokio zu beenden. Dazu werde ich noch ein Jahr brauchen.

Zur gleichen Zeit werde ich mich auch auf meinen Traumberuf bewerben: Event-Manager in der Unterhaltungsindustrie.

Ich denke, dass ich mich auch durch meinen langen Aufenthalt in Deutschland und Europa für diesen Beruf qualifiziert habe. Denn ein guter Event-Manager muss vor allem kreativ und immer offen für Neues sein. In Deutschland habe ich erfahren, was Japan von Europa unterscheidet und ich sehe jetzt auch viel klarer die Eigenheiten unserer Kultur. Es ist eine schöne Erfahrung verschiedene Kulturen und Sprachen kennen zu lernen. Damit wächst auch die Wertschätzung für die eigene kulturelle Identität und ich weiß jetzt, dass mein Platz in Japan ist. Darauf freue ich mich.

8. Wenn dich jemand um einen Tipp bittet, weil er oder sie einen ähnlichen Kurs machen möchte wie du, was würdest du empfehlen?

Ich denke für Japaner ist es am Wichtigsten, dass sie sich vorher Gedanken darüber machen, welche Unterschiede es zwischen Japan und Deutschland gibt. Und da sollte man sich immer bewusst machen, dass man nicht zu schüchtern und zurück haltend auftreten sollte. Auch sollte man keine Hemmungen haben zu sagen, was man denkt und will. Dazu gehört auch einfach "nein" zu sagen, wenn man etwas nicht will.

Was den Sprachkurs angeht, so gab es 3 Gründe warum ich nach Bamberg gekommen bin:

  1. Die Empfehlung von einem Professor meiner Universität und eines Freundes für das Sprachinstitut TREFFPUNKT
  2. Die Internetseite von TREFFPUNKT
  3. Das Bamberger Bier, nicht nur Schlenkerla, denn bei 9Brauereien in der Stadt gibt es viele Biersorten auszuprobieren.

Atsushi bei seinem Lieblingsbier und der Lehrerin Beate
Atsushi bei seinem Lieblingsbier mit Lehrerin Beate

Atsushi und Freunde während der Pause eines Konzerts auf Schloss Seehof.
Atsushi mit einer Kollegin bei TREFFPUNKT in der Klasse
Atsushi und Freunde während der Pause an der Rezeption von TREFFPUNKT
Atsushi und Freunde während der Pause in der
Sprachschule TREFFPUNKT
   

Hinweis: Wenn Sie einen Langzeitkurs bei TREFFPUNKT (länger als 8 Wochen) besuchen, erhalten Sie einen Preisvorteil von bis zu 25% (im Vergleich zum Preis für eine Woche Intensivkurs). Fragen Sie nach einem individuellen Angebot!

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